Deutschland

Bayern

und nun: Herzlich willkommen in

München

"Flughafentransfers-Muenchen" fährt und führt Sie durch unsere schöne bayrische Hauptstadt

Teil eins: "Auf nach .." oder "Erste Eindrücke von München"

Tach allerseits,

ick bejrüße Sie uff's herzlichste. Ach Jottchen, jetze hab ick doch wieda vajessen, ick bin ja seit meiner Heirat ein Bayer.

Na dann also: Servus Mander- und Weibersleit.

Keine Angst, Sie haben sich nicht verlaufen, Sie sind schon richtig auf dem Weg nach München. Ich darf mich kurz vorstellen, mein Name ist Jörg W. Lohfink, ich betreibe einen Limousinen-Service mit Flughafentransfer vom Münchner Flughafen Franz-Josef-Strauß und wenn Sie keine Angst vor nicht so schönen Männern haben - das bin ich >

Diese Webseite soll allen, die noch nicht in München waren, einen kleinen Ein- und Überblick geben. Wer dann mehr über mein Geschäft und die Buchungsmöglichkeiten wissen möchte, der kann den Link anklicken oder unten beim Wegweiser kommt er auch hin.

Gleich vorne weg, ich bin kein Freund von x-tausend Links. Diese Seite können Sie nach dem Aufbau speichern und dann in aller Ruhe anschauen, ist alles drauf mit Bildern. Nur diese haben eine kleine Eigenart, sie sind selbst gemacht und zum Zweck des Platzsparens klein. Wer sie größer sehen will muß im On-line-Modus drauf klicken. Na ja, kann man ja auch später noch mal machen.

Und nun geht's los. Gerade sind Sie vielleicht auf unserem Münchner Flughafen Franz-Josef-Strauß angekommen, einem der größten und modernsten in Deutschland. Er liegt halt a bisserl außerhalb von München, so schlappe 37 Kilometer vom Zentrum entfernt, also bleiben nur S-Bahn, Bus, Taxi oder die Flughafentransfers wie meiner um nach München selbst zu kommen.

Falls mein Service für Sie in Frage kommt, nun, dann sitzen Sie wie daheim im Fernsehsessel und haben eine ausgezeichnete Sicht während des Fahrens. Ich fahre nämlich mit einem amerikanischen Full-Size-Van, sprich Reisemobil, aber zum Taxitarif ! Und da ich gerne quassel, werde ich Ihnen (wenn Sie wollen) einiges über München erzählen.

Wenn Sie jetzt mal kurz rechts rausschauen, dann sehen Sie unseren "Aussichtshügel" und darunter einige Flugzeuge. Nee, nee, das ist nicht die Reserve für Notzeiten, das sind Museumsstücke zum Besichtigen.

Direkt vom Flughafen kommen wir auf die Autobahn Deggendorf - Stuttgart, die wir ca 12 Kilometer bis zum Neufahrner Kreuz benutzen um dann auf die Autobahn Nürnberg - München einzubiegen. Viele von Ihnen werden diese Autobahn kennen und sei es nur aus dem Radio "vor München 30 km Stau".

Das erste Münchner Wahrzeichen auf der linken Seite ist unser "Rentnerinnen-Schreck" oder auch "Lady-Killer", wie vor einigen Jahren die Boulevardblätter schrieben. Ein Windkraftwerk ! Woher der ulkige Name? Na, det war so, 'ntschuldigung, dös war a so: Es war eines Abends im späten Spätherbst, als die Polizei einen Anruf erhielt, daß in dem Spaziergelände rund um die "Windmühle" böse Buben mit Steinen nach zwei älteren Damen werfen würden.

Unsere Schandis glei los und g'sucht. Nix g'funden, koa Strauchdieb oder Meuchelmörder zu finden. Aber dann: grad wia's wieder hoabn hoam gewollt da waren ganz deutlich Geräusche zu hören, als wenn einer mit große Stoana werfen tät. Also noch amol alles abgeleuchtet und dann hatten's den "Mordbuben" - es war das Windrad. Es warf nämlich ab und zu mit Eisbrocken, die sich an den Flügeln gebildet hatten. Ha, und seitdem "sitzt" es (weiter auf seinem Hügel) und zur Winterzeit ist ein Umkreis von ca 200 m als gefährlich ausgewiesen.

Aber auf der rechten Seite, da sehen Sie jetzt die richtige Münchner Skyline. Zwei der wohl markantesten Symbole von München, der hohe Spargel ist unser Olympiaturm und der kleine dicke links daneben der Kleeblatt-Tower von BMW.

Für die, die noch nie in München waren, einige verkehrstechnische Informationen jetzt. Wir haben nämlich gerade die Ausfahrt zum Ost-Ring passiert, das ist die Autobahnverbindung zwischen den Autobahnen Nürnberg - München und München - Salzburg. In Kürze werden wir den Mittleren Ring erreichen, der so im Umkreis von 3-5 Kilometern fast alle Vororte von München verbindet. Und da aller guten Dinge drei sind, haben wir in München auch noch einen Alt-Stadt-Ring, aber darüber später mehr.

Über unsere Riesenbaustelle am Mittleren Ring, den wir eben ca 500 Meter benutzt haben, verliere ich nicht viel Worte. Nur soviel, bald fahren wir unterirdisch, das wird nämlich ein ganz langer Tunnel. Hier sind wir jetzt schon in der Leopoldstraße, der Prachtstraße von Schwabing.

Früher das Studentenviertel, heute mehr Flaniermeile. Aber in den Seitenstraßen gibts immer noch Kleinkunstbühnen oder Lokale mit Life-Musik. Und jetzt nähern wir uns dem Siegestor mit der Quadriga. Es wurde um 1820 gebaut zur Erinnerung an die Befreiung von der französischen Besatzung unter Napoleon.

Und jetzt haben wir einen ganz interessanten An- bzw. Durchblick. Am Ende der Straße, die nach dem Siegestor übrigens dann Ludwigstraße heißt, können wir schon die Feldherrnhalle erkennen. Das sind die drei Arkaden im Hintergrund. Darüber ist dann ein weiteres markantes Zeichen von München, der Turm des neuen Münchner Rathauses am Marienplatz. Dort werden Sie dann später auch das weltberühmte Glockenspiel mit dem Schäfflertanz sehen.

Ja ja, der Ludwig. Bestimmt haben Sie schon von ihm gehört. Nein, nicht der Lausbub vom Ludwig Thoma ist gemeint, sondern unser König Ludwig I. Er tat sein Möglichstes (mit dem Geld der Untertanen) um München groß und prächtig werden zu lassen. Gleich hier hinter dem Siegestor sind die Gebäude der Ludwig-Maximilians-Universität. Und da hinten links, das ist die Staatsbibliothek, ja, das Haus mit den Stufen vorn. Sie sehen, alles wirkt ein wenig verspielt und fast wie italienisch. Nicht umsonst hat München den heimlichen Namen "die nördlichste Stadt von Italien" - Ludwig I. war halt ein Italien-Fan und so ließ er auch bauen. Die Ludwigs hatten halt so ihre Eigenheiten, die von Ludwig II. werden Sie ja sicherlich bald auch besichtigen.

Die Feldherrnhalle ist übrigens eine sehr gute Kopie der "Loggia dei Lanzi" in Florenz.Die beiden Herren links und rechts sind Feldherren aus der Zeit Napoleon, das mittlere Denkmal erinnert an den Krieg 1870/71 gegen die Franzosen.

Wenn Steine reden könnten..., dann wären so manche historischen Tatsachen nicht ganz so schnell wieder vergessen. Vielleicht eine wichtige vom letzten Jahrhundert - genau hier war es, als der erste Versuch von Adolf Hitler gestoppt wurde, die NSDAP in der bayrischen Regierung zu installieren. 1923 marschierten die ersten "braunen" Kolonnen vom Siegestor in Richtung Feldherrnhalle und wurden kurz davor durch die bayrischen Regierungstruppen mit Schüssen gestoppt. Hitler wurde dann festgenommen und in Landsberg am Lech ins Gefängnis gesteckt, wo er dann sein infames Buch schrieb.

Wir sind jetzt nach rechts in die Brienner Straße eingebogen und haben das untere Ende des Maximilianplatzes erreicht. Links, hier auf meiner Seite jedoch rechts, sehen Sie das Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus. Mit "ewiger" Flamme, sofern die Stadt die Gasrechnung zahlt und Petrus nicht allzu sehr "windet".

Nun müssen wir noch den Lenbachplatz überqueren und schon liegt vor uns das "Herz" Münchens, wenn man "Autofahrer-massig" denkt. Der Karlsplatz, auch liebevoll "Stachus" von den Münchnern genannt. Stachus war in früheren Zeiten ein "Stachel-Schütze", ich denk mal, so'ne Art bayrischer Wilhelm Tell, der hier sein Haus hatte. Laut Statistiken war der Karlsplatz übrigens in den 60er Jahren der verkehrsreichste Platz Europas. Manchmal glaube ich, das ist heute noch so.

Wie bitte? Ob das vor uns liegende Gebäude das Münchner Stadtschloß ist? Weit gefehlt ! Aber so mancher wurde hier hinter "Schloß und Riegel" schon gebracht. Das ist nämlich unser Justizpalast.

Hier werden die "janz dicken Dinger mit die janz schweren Jungs" verhandelt. Wer sich noch an die alte TV Serie der 60er Jahre "Isar 12" erinnert, da rasten die bayrischen "Peterwagen" immer hin mit den Ganoven.

Jetzt haben wir gleich Ihr Hotel erreicht, zur Goethestraße müssen wir rechts abbiegen in die Bayerstraße. Die große breite Straße da vorne ist unsere "Sonnenstraße", ein Teil vom "Alt-Stadt-Ring", aber darüber im nächsten Trip. Die Altstadt liegt übrigens gleich da drüben auf der linken Seite. Ein Dorado für Fußgänger, na, werden Sie schon selber sehen. Der Eingang ist dort durch das Karlstor, mein letztes Bild für heute. Das soll früher viel besser ausgesehen haben, denn in der Mitte war ein hoher Turm. Aber wie das Leben so spielt, 1857 war wohl jemand a bisserl leichtsinnig oder "a feuriger Bursch" denn in dem Jahr flog das Munitionlager im und mit dem ganzen Turm in die Luft. Muß das gerumst haben.

So, da ist Ihr Hotel. Gleich um die Ecke ist der Münchner Hauptbahnhof und jede Menge Einkaufsmöglichkeiten. Na, ich glaube, Sie werden jetzt nach dem Flug und den ersten Eindrücken eine Pause benötigen. Und ich, ich muß halt noch ein paar "Brötchen" verdienen. Aber keine Sorge, wir sehen uns bald wieder. "Du lieber Himmel - noch mal?" - Wer war das???

Die nächste Tour ist ein Spaziergang rund um die Altstadt und mitten drin. Dann kutschier ich Sie gerne mal den Mittleren Ring entlang und zu anderen Sehenswürdigkeiten von München, hängt ganz von Ihrer (und meiner) Zeit ab. Und falls es Ihnen langweilig werden sollte, machen Sie doch einfach einige Ausflüge in die unten aufgeführten anderen bayrischen Städte (per Mausklick "janz uff die Schnelle").

Servus, Ihr BB (nix Brigitte Bardot - sondern Berliner Bayer)

©®Text und Bilder J.W.Lohfink

Hier wär ein bißchen Platz für Werbung - auch Serviceseiten kosten Geld liebe Münchner

Oa boarischer Reiseführer von

München-Flughafentransfer oder auch Mietwagen Lohfink

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Übrigens - "Rübezahl macht" (auch) Urlaub in Bayern

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wann's aus Minka weg wuist, do schaug hier oani:

Reisen aus München

nochmal nach "janz oben"?

"Jesses na, scho wiada a Preiss! So vui war'ns scho seit dem 24. Juli anno domini 2001":